Poker und die geschichtliche Entwicklung dieses Spiels
Gerade in den letzten Jahren wurde Poker durch das Internet immer beliebter und ein regelrechter Poker-Boom begann. Barg dieses Kartenspiel immer einen Hauch von Verruchtheit in sich, ist es in den heutigen Zeiten sozusagen gesellschaftsfähig geworden. Noch vor nicht allzu langer Zeit war der Gedanke an Poker nur in Zusammenhang mit verrauchten Saloons aus den beliebten Wildwest-Filmen zu sehen, wo Cowboys mit undurchdringbaren Blicken ihre Dollars und Karten auf den Tisch warfen. Wie alle Glücksspiele war auch Pokern eine Art des Spiels, zu der sich nicht öffentlich bekannt wurde. Doch hat sich der Ruf des Verbotenen heutzutage gründlich verändert. Ob im Internet oder beim Spiele-Abend zu Hause mit Familie und Freunden erfreut sich das Pokern einer zunehmenden Beliebtheit.

Viele Spiele, wie auch das Pokern, gibt es schon sehr lange und ihre Ursprünge liegen manches Mal Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende zurück. So heißt es, dass sich Poker angeblich aus dem alten persischen Kartenspiel "As Nas" gründet. Doch dies ist nur eine Annahme. Denn die ursprünglichen Regeln des Pokerspiels finden sich im deutschen "Poch" und im französischen "Poque" wieder, aber auch in dem, aus dem im 16. Jahrhundert verbreiteten, spanischen Kartenspiel "Primero" und im italienischen "Primiera". Weitere Kartenspiele, wie das englische "Brag" und das französische "Bouillotte", auch "Brelan" genannt, haben einen Einfluss auf das Pokerspiel zu verzeichnen. Ebenso, wie das Spiel, hat auch der Name seine Geschichte. So leitet sich "Poch" und "Poque" aus dem Verb "pochen" her, was auf im Englischen mit "to poke" übersetzt wird. Demzufolge tauchte das eigentliche Wort "Poker" so um 1836 auf.

In den Anfängen des Pokerspiels im 19. Jahrhundert, als Berufsspieler das Sagen hatten und dieses Kartenspiel sozusagen unter die Leute brachten, war das Image des Pokerns auf dem Tiefpunkt. Denn dieses Glücksspiel machte seinem Ruf mit Falschspiel alle Ehre und wurde diesen Makel für lange Zeit nicht los. Die Profi-Spieler, die zu dieser Zeit größtenteils mit Kartenhaien gleichzusetzen waren, übervorteilten die neuen Spieler und diejenigen, die nur zum Spaß mitspielten. So war es keine Seltenheit, dass ein Pokerspiel blutig endete, weil ein Mitspieler bemerkte, dass er schlichtweg über den Tisch gezogen worden war. Die professionellen Spieler waren stark durch ihre Überlegenheit, aber auch durch geschickte Betrügereien, um sich so die Einsätze der Mitspieler zu sichern. Die Überlegenheit der Berufsspieler und guter Poker-Spieler, die eine Poker-Runde beherrschen, ergeben sich sowohl aus dem Wissen über Strategie und Psychologie seiner Mitstreiter, wie auch die Fähigkeit ein sogenanntes "Pokerface" zu besitzen. Wenn auch das Kartenausteilen zufällig geschieht, so ist eine gute Beobachtungsgabe sehr von Vorteil, die zum Gewinnen äußerst nützlich ist, um wenig zu verlieren und kräftig abzusahnen.

Jeder würde zunächst denken, dass Poker in den USA seinen Ursprung hat, doch dem ist nicht so, denn das Spiel kam mit französischen Siedlern ca. 1829 nach New Orleans und somit in die Vereinigten Staaten. Zu dieser Zeit wurde ein Spiel mit einem Paket zu 20 Karten mit vier Spielern gespielt, dies berichtete jedenfalls der englische Schauspieler Joseph Crowell. Von New Orleans aus wurde das Spiel über die Mississippi-Dampfschiffe, immer weiter über den gesamten Osten und in der Zeit des Goldrausches, Mitte des 19. Jahrhunderts, in den Westen der USA verbreitet. Pokern mit 52 Karten, wie es bis heute üblich ist, etablierte sich erst, als Poker überall in den USA gespielt wurde und der "Flush" hinzukam. Wir haben für Dich viele Online Casinos getestet.

Mit der Entwicklung des Poker Spiels entstanden viele Poker-Varianten, wie Five Card Stud, Seven Card Stud und Tropical Stud oder Five Card Draw, Triple Draw und Badugi (auch geschlossenes oder verdecktes Poker genannt). Draw Poker kam zwischen 1861 und 1865, während des Sezessionskrieges auf, mit dem, als Hand aufgenommenen, Straight. So ergab sich ebenfalls eine Entwicklung der Poker-Varianten, wobei die älteste Version mit Gemeinschaftskarten "Spit in the Ocean" (ähnlich dem klassischen Five Card Draw) und die jüngste "Hold'em" (sehr verwandt mit dem modernen Hold'em und Cincinnati), die zusammengefasst als Spit Poker bezeichnet werden. Eine dieser "Dealer's-Choice-Varianten", Texas Hold'em, wurden 1983 von A. Morehead und G. Mott-Smith im "Hoyle" (Regelbuch über Spiele) bemerkenswerterweise als Omaha beschrieben. Doch die große Stunde der Hold'em-Varianten schlug erst in den 90er Jahren, als diese in den Casinos die bevorzugten Spielarten wurden. Wir haben alle Online Casino Test für Sie getestet.









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Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein galt Poker als ein reines Glücksspiel, dem jegliche Strategie fehlte. Dies änderte sich jedoch schlagartig zu Anfang der 70er Jahre mit dem Start der "World Series of Poker", damit wurde das Spiel immer beliebter und bekannter. Der regelrechte Poker-Boom begann jedoch mit dem Amateurspieler Chris Moneymaker, der 2003 das "World Series Poker" gewann. Bei solchen Turnieren, wie überhaupt bei allen Spielen, braucht der Teilnehmer eine große Portion Glück. Beim Pokern werden durch die Struktur des Setzens, kurze Spiele mit wenigen Händen erzwungen, sodass es als ausgeschlossen gilt, sich als Spieler zweimal in Folge durchzusetzen. Jedoch genau solche Turniere verhalfen dazu, erst in den USA und inzwischen auch verstärkt in Europa, dem Poker den schlechten Ruf zu nehmen und somit salonfähig zu machen. Außerdem tragen Fernsehübertragungen, vor allem im Deutschen Fernsehen, von Poker-Turnieren ihren Teil dazu bei, das schlechte Image aufzupolieren, was die Online-Anbieter natürlich mitfinanzieren.

Dieser Trend nahm im Zuge des Online-Pokers immer mehr zu, sodass sich die Teilnehmer bei Poker-Turnieren seit 2007 mit über achttausend verzehnfachten. Da Deutschland, wie auch andere europäische Länder, nie einen großen Hang zum Pokerspiel pflegten, ist die Zunahme der Spieler in Europa, in Prozent gesehen, besonders hoch. Die Zahlen begründen sich hauptsächlich darin, dass eine Vielzahl von Spielern, u. a. auch viele Anfänger, immer mehr die Möglichkeit des Online-Pokers nutzen. Ein Aufschwung auch für Online-Casinos, die das Spielen im Internet mit entsprechender Werbung konkret fördern. Aber auch Spielehersteller springen auf diesen Zug mit auf und bieten Poker-Sets mit dem wichtigsten Zubehör an, um Anfängern dieses Kartenspiel so nahe wie möglich zu bringen. So freuen sich ebenso die Hersteller von Poker-Tischen, die ihre Marktanteile weiter ausbauen können. Poker hat in den letzten Jahren die breite Masse in Deutschland erreicht.